Deutschlands größte Supermarktkette Edeka will sich für bedrohte Tiere einsetzen und kündigte an, ab 2010 bedrohte Fischsorten aus dem Sortiment zu nehmen. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, wird in den Edeka-Filialen ab Mitte nächsten Jahres kein Aal, Hai, Rochen oder Wildstör mehr erhältlich sein.
Ich finde WWF & Co. sehr lobenswert, aber ich kenne in unserer Region keinen einzigen Edeka, der Hai, Rochen oder Wildstör jemals angeboten hatte. Das betrifft einige Großstadtfilialen? Das Verbrauchermitleid wird sich beim Hai – ebenfalls sehr in Grenzen halten, zumal als müllschluckender Esser, die kulinarischen Genüsse sich sehr in Grenzen halten. Spätestens seit den Weissen Hai Filmen – haben die meisten Verbraucher ein Hai Feindbild.
Gibt es nicht schon seit Jahren ein Schutz des Wildstörs? Ich bezweifele sehr, ob Edeka sich darüber hinweggesetzt hat. Es ist schon schwer eine Fischpackung im Supermarkt zu entdecken, auf der nicht
irgendein Siegel der nachhaltigen Fischerei prangert.
Ja wer verkauft dann noch Fisch aus nicht nachhaltiger Fischerei, das ist doch das Thema – wo man sich
mal Gedanken machen müßte, Restaurants, Asia-Läden?
Bringen wir es also wieder mal auf einen Punkt, die Supermarkt-Ketten überbieten sich gegenseitig
mit Ihren Nachhaltigkeitskonzepten. Auch hier sind Marketing-Mogelpackungen wieder mal unterwegs. Jeder will der Größte sein. Da müssen dann sogar unbeliebte Fische herhalten.





